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Gute Nacht!
Die Erde schloss die Augen zu,
Die Sterne halten Wacht,
Und alle Täler stehn voll Ruh' -
Mein Liebchen, gute Nacht!
Die Wasser rauschen fort von hier,
Die Lüfte ziehn mit Macht;
Sie bringen meine Grüße dir:
Mein Liebchen, gute Nacht!
Schlaf süß und wohl, mein fernes Kind,
Auf deinem Kissen wacht,
Auf deine Augen sinket lind
des Liebsten gute Nacht.
Marie Förster 1819-1856
Sie
schläft
Der Nachtwind rauscht im Blütenbaume,
und alles ruht in sanfter Ruh',
Nun schließt zum Schlaf, zum sanften Traume
Mein süßes Lieb' die Augen zu.
Der Mondschein in der nächt'gen Stunde
Durch ihre kleine Kammer geht
Und küsst von ihrem roten Munde
Den letzten Laut vom Nachtgebet.
Emil Rittershaus 1834-1897
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